Die Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg

Die Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg bilden eine weithin sichtbare Burgengruppe nördlich von Pfronten (ca. 15 Min. von Füssen entfernt), im südlichen Allgäu. Die beiden Burgen, die während des Dreißigjährigen Krieges zerstört und später saniert wurden, gehören sicher zu den schönsten in ganz Bayern.

Die Burg Hohenfreyberg ist im Stil einer hochmittelalterlichen Höhenburg gebaut worden und zählt zu den letzten größeren Burgneubauten des Mittelalters in Deutschland. Sie wurde Anfang des 15. Jahrhunderts von Friedrich von Freyberg errichtet. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde die damals zu Tirol gehörende Burg in Brand gesetzt, damit sie nicht dem protestantischen Heer intakt in die Hände fallen konnte. Später stellte sich heraus, dass diese Maßnahme sinnlos war, da die Angreifer ihre Marschroute änderten.

Die etwas höher gelegene Burg Eisenberg ist älter als die Burg Hohenfreyberg. Sie wurde ca. 1315 von den Edelfreien von Hohenegg angelegt und bei ihr handelt es sich um eine Mantelmauerburg, bei der die Ringmauer wie ein Schild um die gesamte Burganlage herumführt. Während des Dreißigjährigen Krieges teilte sie das Schicksal der benachbarten Burg Hohenfreyberg. In den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Burg von der Gemeinde Eisenberg umfangreich saniert. Die Gliederung der ursprünglichen Burgräume und Gebäude ist heute wieder klar erkennbar.

Beide Burgruinen sind heute beliebte Ausflugsziele. Die Ortschaften Zell oder Eisenberg bieten sich als Ausgangspunkt für eine Wanderung zu den Burgruinen an. Von ihnen aus kann man wunderschöne Ausblicke über die umliegende Landschaft und Bergwelt genießen. Die Besichtigung der Burgen ist jederzeit selbstständig möglich, allerdings werden auch Burgenführungen, unter anderem speziell für Kinder, angeboten.

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