Der kleine GEOgrenzGÄNGER

Der kleine GEOgrenzGÄNGER ist eine familienfreundliche Variante des gleichnamigen längeren Themenwanderwegs, der durch die Allgäuer Bergwelt führt und anhand von Erlebnisstationen Wissenswertes über die außergewöhnliche Geologie der Region vermittelt. Auch bei der ca. 5,6 Kilometer langen kleinen Rundwanderung, die sich für Kinder ab 6 Jahren eignet, gibt es viel Interessantes über die unterschiedlichen Gesteine der Allgäuer Alpen zu erfahren. Darüber hinaus begeistert die Tour mit abwechslungsreichen Landschaftsimpressionen und tollen Ausblicken aufs Voralpenland.

Der erst jüngst errichtete GEOgrenzGÄNGER ist ein spannender Geopfad, der Naturgenuss bietet und allerhand Wissenswertes über die Geologie der Allgäuer und Tiroler Bergwelt vermittelt. Wer sich die rund 16 Kilometer des originalen Wanderwegs nicht zutraut, kann den kleinen GEOgrenzGÄNGER absolvieren, der sich auch von Kindern ab 6 Jahren meistern lässt und ebenfalls besten Wanderspaß verspricht. Füssen-Urlauber steigen am besten beim Walderlebniszentrum Ziegelwies in diesen interessanten Wanderweg ein, der rund zweieinhalb Stunden in Anspruch nimmt und bestens ausgeschildert ist.

In den Innenräumen des Walderlebniszentrums, das mit seinen Lehrpfaden im Wald und dem eindrucksvollen Baumwipfelpfad zu den beliebtesten Ausflugszielen in Füssen zählt, stimmt eine Ausstellung auf die Wanderung ein und illustriert anhand von Schautafeln und Modellen die geologischen Highlights der Region. Es lohnt sich, hier vorbeizuschauen, bevor Sie sich auf den ausgeschilderten Themenweg begeben, der Sie zunächst Richtung Kalvarienberg führt. Der Kalvarienberg ist ein Kreuzweg mit Stationskapellen am Wegesrand, die an das Leiden Christi erinnern. Empfehlenswert ist ein kleiner Abstecher zum Gipfel, der als einer der schönsten Aussichtspunkte der Gegend gilt und einen traumhaften Blick über die Dächer Füssens und das weite Voralpenland gewährt. Die Route des Geopfads führt Sie dann zu einem eigens für diesen Themenweg errichteten Erlebnisrastplatz am Hutlersberg, bei dem verschiedene aus Stein errichtete Spiel- und Klangelemente für Unterhaltung und interessante Eindrücke sorgen.

Nach einer kleinen Pause wandern Sie weiter Richtung Schwansee und erreichen wenig später eine Wegstation, die anhand von Schautafeln den Meteoriteneinschlag bei Schloss Neuschwanstein im April 2002 erläutert. Sie folgen ein Stückchen dem Schwanseerundweg, genießen die Ausblicke auf das malerische Gewässer und kommen beim Schwanseeparkplatz an, wo Ihnen eine weitere Station erklärt, um was es sich bei dem „königlichen Steinbruch“ handelt. Nun geht es weiter durch einen idyllischen Wald zur nächsten Wegstation, von der aus Sie einen phantastischen Ausblick auf das Märchenschloss Neuschwanstein haben, das hier zwischen 1869 und 1886 im Auftrag von König Ludwig II. gebaut wurde. Beim Schwangauer Kalkofen erfahren Sie in der Folge wie in früheren Zeiten Kalk gebrannt wurde und haben die Möglichkeit, einen der vielen Steinbrüche für den Kalkabbau näher anzuschauen. Erfreuen Sie sich unterwegs auch an der wohltuenden Bergluft und den vielfältigen schönen Natureindrücken. Im sogenannten Erlisholz veranschaulicht eine Schautafel dann die Entstehung einer Höhle, bevor es langsam wieder zum Ausgangspunkt zurückgeht.

Familien mit Kindern können im Anschluss an die erlebnisreiche Wandertour noch im Walderlebniszentrum verweilen, sich hier verschiedene Ausstellungen angucken und den Gang auf dem schwindelerregend hohen Baumwipfelpfad wagen. Der kleine GEOgrenzGÄNGER verspricht auf jeden Fall besten Wanderspaß und interessantes Wissen über die geologischen Besonderheiten der Allgäuer Alpen. Es lohnt sich, diese kleine Rundwanderung in das Urlaubsprogramm zu integrieren.


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