Vier-Seen-Runde

Die leichte 9,3 Kilometer lange Vier-Seen-Runde ist eine sehr schöne Fahrradtour für Genießer, Familien und E-Bike-Fahrer. Auf verkehrsarmen Rad- und Wirtschaftswegen führt sie entlang von vier malerischen Seen durch die Allgäuer Traumlandschaft und begeistert mit herrlichen Naturimpressionen und Ausblicken auf die Berge. Im Sommer lässt sich die Radtour natürlich wunderbar mit Badespaß in einem der Seen verbinden.

Das schöne Allgäu rundum Füssen bietet Radlern jede Menge sanft hügelige, oder gar komplett ebene Strecken am Fuße der Berge. Großer Beliebtheit bei Genießern, Familien und E-Bike-Fahrern erfreuen sich Radtouren um die zahlreichen malerischen Seen hier in der Region. Die Vier-Seen-Runde führt durch das idyllische Faulenbacher Tal, das so etwas wie der natürliche Kurpark der Stadt Füssen ist, entlang von Mitter- und Obersee bis zum sagenumwobenen Alatsee, der vielen als Schauplatz eines Allgäu-Krimis mit dem kantigen Kommissar Kluftinger bekannt ist. Nach einer kurzen Rast im Gasthof Alatsee steht noch ein Abstecher zum Weißensee auf dem Programm, der sich im gleichnamigen, ländlich geprägten Füssener Ortsteil befindet. An warmen Sommertagen ermöglichen alle vier Seen natürlich auch herrlichen Badespaß und somit eine willkommene Abkühlung zwischen dem Radfahren. Dank ihres leichten Anspruchs eignet sich diese Radtour auch hervorragend für Senioren und Kinder. Start- und Zielpunkt der Tour ist der Parkplatz Morisse (P3) in Füssen. Um dorthin zu gelangen, fährt man zunächst über die A7 oder die Bundesstraßen B310, B16 oder B17 nach Füssen und folgt dort dem Parkleitsystem. Vom Füssener Bahn- und Busbahnhof erreicht man den Startpunkt der Fahrradtour in nur 2 Minuten zu Fuß. Der optimale Zeitrahmen für die Vier-Seen-Runde ist von April bis Oktober.


Alatsee in Füssen im Allgäu
Alatsee in Füssen im Allgäu

Vom Parkplatz Morisse geht es bei der Vier-Seen-Runde direkt nach Bad Faulenbach, das auch als „Tal der Sinne“ bekannt ist und wo der Naturgenuss absolut im Vordergrund steht. Das weitestgehend verkehrsberuhigte Faulenbacher Tal begeistert mit kleinen malerischen Seen, artenreichen Blumenwiesen, schönen Hangwäldern und beeindruckenden Felsformationen. Dieses landschaftliche Kleinod ist ein Paradies für Naturliebhaber, Erholungssuchende und Wellnessbegeisterte. Aufgrund der heilenden Calcium-Sulfat- und Schwefelquellen war Bad Faulenbach bereits zu Zeiten der alten Römer als Mineral- und Moorheilbad bekannt. Entlang von Ober- und Mittersee, zu denen schöne Naturfreibäder gehören, die im Sommer beliebte Badeziele sind, geht es bergauf zum geheimnisvollen Alatsee, der aus Allgäu-Krimis rundum Kommissar Kluftinger überregionale Bekanntheit genießt. Der eigentlich wunderschöne Gebirgssee wird auch „blutender See“ genannt, da er aufgrund einer seltenen Schicht Purpur-Schwefelbakterien in 15 Metern Tiefe bei besonderen Lichtverhältnissen eine leicht rötliche Färbung aufweist. Um das Gewässer ranken sich viele Sagen und Mythen; so sollen an seinen Ufern Gespenster hausen und auf seinem Grund soll sich ein Goldschatz aus Zeiten der Nationalsozialisten befinden. Nüchtern betrachtet ist der Alatsee aber lediglich ein wirklich traumhafter, von dichten Wäldern umgebener Bergsee. Er eignet sich gut für eine willkommene Abkühlung an warmen Tagen oder eine kleine Rast. Im Gasthof Alatsee bekommen die Radler erfrischende Getränke, herzhafte Brotzeiten und auch warme Allgäuer Köstlichkeiten. Trainierte Radler können vom Alatsee einen Abstecher zu der beliebten Berghütte Salober Alm machen, um dort auf einer tollen Sonnenterrasse allerlei kulinarische Leckereien und eine Traumaussicht über das weite Voralpenland zu genießen. Die Salober Alm begeistert mit Allgäuer Hüttencharme und ist übrigens auch im Winter ein angesagtes Ausflugsziel, vor allem wegen ihrer angrenzenden Naturrodelbahn. Die steile Anfahrt zur Salober Alm eignet sich jedoch nicht für Kinder und ungeübte Radler. Alle anderen sollten diesen kleinen Abstecher machen.

Über die Saloberstraße führt die Vier-Seen-Runde bei einer flotten Abfahrt weiter zum Weißensee im gleichnamigen Füssener Ortsteil. Der Weißensee, der während der letzten Eiszeiten durch den Lechgletscher entstanden ist, wird von weiten grünen Wiesen umgeben und ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Gegend. An seinen Ufern finden sich viele stille, romantische Plätzchen, an denen man beim Ausblick auf die schönen Allgäuer Berge relaxen und die Seele baumeln lassen kann. Das Freibad Weißensee lockt im Sommer mit gemütlichen Liegewiesen, gekennzeichneten Nichtschwimmerbereichen und jeder Menge Badevergnügen im kühlen, sauberen Nass. Über den Kobelhangweg und die Kemptener Straße geht es schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt dieser, vor allem landschaftlich überaus reizvollen Radtour. Nach der Vier-Seen-Runde lässt es sich im Faulenbacher Tal noch wunderbar entspannen. Beim großen Findling am Fischhausweg startet der „Pfad der Sinne“, der aus Erlebnis-Stationen besteht, die jeweils einen der fünf Sinne auf besondere Weise ansprechen. So gibt es hier zum Beispiel einen Barfußpfad, ein Calcium-Sulfat-Trinkbecken und eine Kneippanlage. Wellness und Naturgenuss verbinden sich so auf einzigartige Weise und sorgen für entspannende Urlaubsmomente. Nach der schönen Vier-Seen-Runde ist das ein toller Abschluss dieses Radausflugs.

Die Vier-Seen-Runde ermöglicht Genießern, Familien und E-Bike-Fahrern die herrliche Landschaft rundum Füssen näher kennenzulernen. Naturverbundene Radler werden von dieser leichten und relativ kurzen Fahrradtour begeistert sein.


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